Tesla Model 3 günstiger als der deutsche Durchschnitt

Die Elektromobilität erfordert ein Umdenken in so manchen Bereichen. Das Fahrzeug wird primär nicht mehr unterwegs an Tankstellen, sondern bequem zu Hause an der Steckdose oder Wallbox geladen.

Auch beim Vergleich der Anschaffungspreise muss deutlich umgedacht werden. Denn eine Elektroauto ist im Unterhalt deutlich günstiger, als ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, aber derzeit noch abschreckend hoch in der Anschaffung. Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass das Tesla Model 3 – trotz eines immer nocht recht hohen Anschaffungspreises von 35.000€ aufwärts – über 10 Jahre sogar günstiger ist, als der deutsche Durchschnitt.

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Tesla Model 3 Performance schlägt sie alle

Carwow ließ das Tesla Model 3 Performance gegen den Jaguar I-Pace, den Audi E-Tron und den Toyota Supra antreten. Und Überraschung: Das Tesla Model 3 besiegt sie alle!

Die Tests

  • Klassischer 1/4 Meile Drag Race
  • rollender 1/4 Meile Rennen mit 50 km/h Start-Geschwindigkeit
  • Bremstest

Die Kontrahenten

Beim Tesla Model 3 handelt es sich um die Performance Edition. Er hat mit 75kWh die kleinste Batterie verbaut. Sein Dual-Motor-Antrieb wartet mit 450 PS auf und bringt 640 Nm Drehmoment. Dank der fortschrittlichen Batterie ist der Tesla mit nur 1,8 Tonnen das leichteste Fahrzeug in diesem Test.

Der Jaguar I-Pace hat eine 90kWh Batterie. Sein Dual-Motor-Antrieb bring 400 PS und 700Nm Drehmoment an den Start bei einem Gesamtgewicht von 2,2 Tonnen.

Der Audi E-Trón hat sogar eine 95 kWh Batterie verbaut. Dadurch kommt sein Dual-Motor-Antrieb auf 406 PS und 664 Nm Drehmoment. Das Gesamtgewicht liegt durch die größere Batterie natürlich höher bei 2,5 Tonnen.

Anders als der Tesla, der Jaguar und der Audi ist der Toyota Supra kein Elektroauto. Sein 3.0l Verbrennungsmotor bringt 340 PS und 500Nm Drehmoment über einen Heckantrieb auf die Straße . Durch die fehlende Batterie kann der Verbrenner mit einem typisch niedrigen Gesamtgewicht von etwas über 1,5 Tonnen punkten.

Die Ergebnisse

Im klassischen 1/4 Dragrace gewinnt der Tesla deutlich vor seinen Kontrahenten. Audi kommt sogar nach dem Verbrenner ins Ziel.

  • Tesla: 11,8 Sekunden
  • Jaguar: 12,6 Sekunden
  • Toyota: 12,8 Sekunden
  • Audi: 13,5 Sekunden

Beim rollenden 1/4 Dragrace gewinnt der Tesla erneut deutlich und kann von keinem seiner Kontrahenten eingeholt werden.

Auch beim Bremstest besiegt der Tesla alle seine Kontrahenten. Wenn gleich die Ergebnisse hier deutlicher beieinander liegen. Abgesehen vom Jaguar, der mehr als eine ganze Wagenlänge als letzter zum Stehen kommt.

  1. Tesla
  2. Toyota
  3. Audi
  4. Jaguar

Zwischen den Zeilen

Besonders bemerkenswert ist, dass der britische Fahrer des britischen Jaguars vollkommen zufrieden mit seinem 2. Platz ist. Es hat ihm scheinbar vollste Befriedigung gebracht den ebenfalls elektrischen Audi E-tron und den Verbrenner hinter sich zu lassen. Mit der klassen besseren Leistung des Tesla Model 3 will er sich gar nicht messen. Tesla hat die Messlatte für die Konkurrenz scheinbar zu hoch gehängt…

Das Video ist für jeden Tesla-Fan auf jeden Fall eine wahre Freude 🙂

Brandgefahr in Teslas Elektroautos 8 mal seltener

Tesla veröffentlicht jedes Quartal einen Sicherheitsbericht. Damit möchte der innovative Autobauer den Gerüchten entgegen wirken, dass seine Elektroautos und insbesondere deren Autopilot Funktion unsicher seien. Die Daten zeigen dabei deutlich, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Sicherer als in einem Tesla, ist man nirgends.

Brandgefahr

Aus den Daten zu Fahrzeugfeuer geht hervor, dass sich ca. alle 170 Mio Meilen (ca. 270 Mio Km) ein Fahrzeugbrannt bei einem Tesla ereignet hat. Ein Vergleich mit den Daten der „National Fire Protection Association“ und dem „U.S. Department of Transportation“ zeigt eindrucksvoll, dass ein Fahrzeugbrannt bei einem Tesla etwa 8x unwahrscheinlicher ist. Denn bei herkömmlichen Fahrzeugen brennt laut den Behörden ein Fahrzeug statistisch bereits alle 19 Mio Meilen.

Unfallrisiken

Auch die Daten zu Unfälle, zeigen ein ähnlich eindrucksvolles Bild zugunsten der Elektroautos von Tesla – insbesondere der Fahrzeuge mit Autopilot. Denn bei Fahrten in einem Tesla mit aktiviertem Autopilot ereignete sich statistisch alle 3,27 Mio Meilen ein Unfall. Bei Fahrten ohne aktiviertem Autopilot, aber mit den serienmäßigen Sicherheitsfeatures zur Unfallvermeidung ereignete sich statistisch alle 2,19 Mio Meilen ein Unfall. Bei älteren Tesla Fahrzeugen ohne die Sicherheitsgeatures ereignete sich statistisch alle 1,41 Mio Meilen ein Unfall. Zum Vergleich dieser Werte kann der Durchschnittswert der USA genommen werden. Laut NHTSA ereignet sich im Schnitt alle 0,498 Mio Meilen ein Unfall auf amerikanischen Straßen.

Man kann deutlich erkennen, dass Elektroautos an sich bereits seltener in Unfälle verwickelt sind als der Durchschnitt und dass Teslas Sicherheitsgeatures die Sicherheit Signifikant erhöhen. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass der Autopilot laut Datenlage die Unfallwahrscheinlichkeit nochmal deutlich verringert. Im Vergleich zum rein menschlichen durchschnitts Fahrer ohne Autopilot fährt man mit dem Autopiloten 6,5 mal sicherer.

Hier die Original Ausschnitte aus dem Sicherheitsreport:

ACCIDENT DATA

In the 2nd quarter, we registered one accident for every 3.27 million miles driven in which drivers had Autopilot engaged. For those driving without Autopilot but with our active safety features, we registered one accident for every 2.19 million miles driven. For those driving without Autopilot and without our active safety features, we registered one accident for every 1.41 million miles driven. By comparison, NHTSA’s most recent data shows that in the United States there is an automobile crash every 498,000 miles.

VEHICLE FIRE DATA

Tesla vehicle fires are exceptionally rare events, and in some cases, there have been zero Tesla vehicle fires in a quarter. That means that an increase from one fire per quarter to two per quarter represents an increase of 100%. In order to avoid misinterpretation of these numbers and provide a meaningful comparison to industry data, Tesla will publish an update to vehicle fire data annually.

From 2012 – 2018, there has been approximately one Tesla vehicle fire for every 170 million miles traveled. By comparison, data from the National Fire Protection Association (NFPA) and U.S. Department of Transportation shows that in the United States there is a vehicle fire for every 19 million miles traveled.

In order to provide an apt comparison to NFPA data, Tesla’s data set includes instances of vehicle fires caused by structure fires, arson, and other things unrelated to the vehicle, which account for about 15% of Tesla vehicle fires over this time period.

Quelle:

https://www.tesla.com/de_DE/VehicleSafetyReport?redirect=no

Tesla Supercharger V3 größer, schneller und 100% sauber in Las Vegas

Tesla hat seinen bisher größten V3 Supercharger in Las Vegas eröffnet. 24 Supercharger Ladestationen der 3. Generation und 15 Level 2 Charger sollen täglich über 1.500 Fahrzeuge laden. Der Supercharger befindet sich perfekt gelegen im Herzen von Las Vegas auf dem „Strip“ beim Highroller direkt an der LINQ-Station.

Schneller

Mit der neuen V3 Technologie können neue Tesla Fahrzeuge mit bis zu 250kW laden. Ebenfalls brauchen sich bei der neuen Technologie Fahrzeuge nicht mehr die Ladeleistung mit anderen Fahrzeugen zu teilen. Das Aufladen wird daher an diesen Säulen sehr schnell möglich sein und mit dem aktuellsten Modellen können in nur 15 Minuten über 250km an Reichweite nachgeladen werden.

100% sauber

Aber damit noch nicht genug. Tesla installiert neben den Ladepunkten noch hauseigene Solarmodule und Batteriespeicher. So kann die Sonne, die es in Las Vegas im Überfluss gibt, in sauberen Sonnenstrom umgewandelt und Tag und Nacht in die Elektroautos geladen werden. Studien, die immer noch sagen Elektroautos wären nicht umweltfreundlich, weil ein Großteil der Energie aus fossilen Energieträgern produziert wird, sollten diese Solar-Supercharger (und private PV) mal mit einbeziehen. In Zukunft wird Tesla vermutlich alle seine Supercharger mit Photovoltaikanlagen bestücken. So geht saubere und alltagstaugliche Elektromobilität!

Tesla Gigafactory 3 in China wird extrem schnell fertig

Zu sagen die Gigafactory 3 in Shanghai, China wird schnell gebaut ist eine absolute Untertreibung. Mitte März wurden die ersten Grundpfeiler in die bis dato kahle Matschlandschaff gerammt. Seitdem schreitet der Baufortschritt in unglaublichem Tempo voran. Während an manchen Stellen noch an der äußeren Hülle gebaut wird, werden in anderen Abschnitten bereits Innenarbeiten abgeschlossen und Produktionsanlagen installiert. So kann das aussehen, wenn man es mit der Elektromobilität ernst nimmt. 

Während sich die Gigafactory mit rasendem Tempo der Fertigstellung nähert, hat Tesla bereits Stellenausschreibungen herausgegeben und sucht qualifiziertes Personal. Damit am Ende dieses Jahres sofort die Produktion des Model 3 für den Chinesischen Markt beginnen kann.

Es wird erwartet, dass die Gigafactory Anfang 2020 bereits wöchentlich 3000 Tesla Model 3 produziert. Tesla verschafft sich damit den besten Zugang zum weltweit größten Markt für Elektroautos. Und die Nachfrage scheint enorm zu sein. So wurden die Tesla Server durch den Ansturm an Vorbestellungen am ersten Tag erstmal überlastet. Mit der Eigenen Fabrik in China werden zudem kostspielige Zölle umgangen und Tesla kann sein Erfolgsmodell günstiger anbieten.

Mit steigendem Erfolg weltweit wird Tesla schneller neue, günstigere und bessere Elektroautos entwickeln können, von denen wir dann auch hier auf dem deutschen Markt profitieren werden. Ein wichtiger Schritt, der den Elektroautos weiter zum Durchbruch verhelfen wird.

Im Drohnenvideo könnt ihr den aktuellen Baufortschritt selbst bestaunen.

Tesla Model S ist ultimatives Auto des Jahres

Nach zahlreichen Auszeichnungen hat das Tesla Model S nun seine „ultimative“ Auszeichnung erhalten.

Die amerikanische Autozeitschrift MotorTrend kürt seit 1949 ein Auto des Jahres. Mittlerweile auch in verschiedenen Kategorien.

Um zum Auto des Jahres gewählt zu werden muss ein Auto in 6 Kriterien bestbewertungen erlangen:

  • Zukunftweisendes Design
  • Exzellente Konstruktion
  • Effizienz
  • Performance
  • Wertigkeit
  • Sicherheit

Zu ihrem 70 jährigen Jubiläum hat sich die Zeitschrift etwas ganz besonderes einfallen gelassen. Aus den 92 Siegern, die zwischen 1949 und 2019 zum Auto des Jahres in einer der Kategorien gewählt gewählten, wurde das beste Auto einer jeden Dekade ausgewählt. Die 7 Finalisten sind:

  • 1949 Cadillac, 
  • 1955 Chevrolet, 
  • 1968 Pontiac GTO,
  • 1972 Citroën SM, 
  • 1986 Mazda RX-7,
  • 1996 Dodge Caravan, 
  • 2004 Toyota Prius,
  • 2013 Tesla Model S

Hier der Link zu den Finalisten auf der Seite von MotorTrend

Und unter diesen 7 Finalisten hat sich das Tesla Model S als „ultimatives Auto des Jahres“ durchgesetzt.

Bemerkenswert ist dabei zu erwähnen, dass Tesla mit seinem 2013er Model S selber erst seit 7 Jahren am Markt war und damit heute Autoherstellerlegenden mit 70 Jahren Autoerfahrung schlägt. Kein Auto des Jahres, egal in welcher Kategorie, ist vergleichbar mit dem ultimativen Auto des Jahers, dem 2013 Tesla Model S.

„No vehicle we’ve awarded, be it Car of the Year, Import Car of the Year, SUV of the Year, or Truck of the Year, can equal the impact, performance, and engineering excellence that is our Ultimate Car of the Year winner, the 2013 Tesla Model S ”

MotorTrend

Hier geht es zu den Ergebnissen bei Motortrend.

Tesla hat mit seinen Elektroautos eine heftige Disruption in der Autoindustrie ausgelöst und wird seither von Verläumnungen seitens Bigoil geplagt, die so manchen potentiellen Kunden abschrecken. Doch eine ultimative Auszeichnung wie diese dürfte Tesla deutlich den Rücken stärken.

Tesla Model 3 schafft neuen 24h-Reichweiten Rekord mit 2781km

Der You-Touber Bjørn Nyland und sein Co Fahrer haben mit ihrem Tesla Model 3 den vorherigen Rekord von 2644 km geknackt. Bei diesem Rekord ging es nicht darum mit einer Akkuladung möglichst weit zu kommen, sondern in 24 Stunden mit Stopps zum Aufladen die weiteste Strecke zu fahren.

Möglich gewesen ist der neue Rekord von 2781km vor allem durch einige OTA Updates, durch die sich die Ladegeschwindigkeit des Model 3 deutlich verschnellert hat. Teslas Supercharger kamen allerdings nicht zum Einsatz. Die Strecke auf der Autobahn A20 im Norden Deutschlands wurde bewusst ausgewählt, da dort eine hohe Geschwindigkeit gefahren werden konnte und ein IONITY Schnelllader vorhanden ist. Denn der Schnellader von IONITY lädt das Model 3 derzeit schneller als die aktuell in Deutschland weitverbreitete 2. Generation der Tesla Supercharger. 

Der Betreiber der Ladesäule hat, zur Unterstützung des Rekordes, sogar die Benutzerauthentifizierung ausgeschaltet. Durch den fehlenden Login-Vorgang konnte nochmals etwas Zeit eingespart werden

Die Durchschnittsgeschwindigkeit über den gesamten Zeitraum von 24 Stunden betrug fast 116 km/h und darin sind die Ladestopps bereits eingerechnet. Die einzelnen Etappen dauerten jeweils eine Stunde und wurden mit einer hohen Durchschnittsgeschwindigkeit von 160 km/h gefahren. Zwischen den Fahrten wurde der Akku jeweils in etwa 15 bis 16 Minuten mit dem IONITY-Laderum etwa 52% aufgefüllt. 

Dank dieser tollen technischen Bedingungen konnte der Rekord trotz widriger Wetterbedingungen aufgestellt werden. Es ist also davon auszugehen, dass bald sogar noch ein besserer Rekord durch jemand anderes aufgestellt wird. 

Wenn du also ein Model 3 hast, könntest du die Herausfordeung annehmen:)

Tesla demonstriert Wirksamkeit seines Autopilot

Tesla mieten mit Autopilot für höchste Sicherheit

Tesla hat ein paar kurze Aufnahmen der Fahrzeugkameras veröffentlicht, die den Autopiloten im Einsatz zeigen. Insbesondere der Notfall-Bremsassistent und der Notfall-Spurhalteassistent zeigen dabei das enorme Potential zur Vermeidung von Unfällen.

Der Notfall-Bremsassistent bremst nicht für langsamere oder stehende Fahrzeuge. Er ist sogar in der Lage Fußgänger und Radfahrer, die den Fahrtweg des Tesla kreuzen zu erkennen und diese mit einer Notbremsung zu schützen.

Der neue Notfall-Spurhalteassistent ist immer im Hintergrund aktiv und führt den Tesla in seine ursprüngliche Spur zurück, wenn das Fahrzeug versehentlich aus der Spur driftet. Kollisionen mit anderen Fahrzeugen oder das Verlassen der Fahrbahn können so vermieden werden.

Tesla betont, dass der Fahrer jederzeit die volle Kontrolle über das Fahrzeug haben muss und aufmerksam dem Verkehr beobachten soll.

Die beiden Funktionen verhindern wirkungsvoll zwei der häufigsten Unfallursachen. Statistisch gesehen haben Autos mit Autopilot signifikant weniger Unfälle. Es wäre daher interessant zu sehen, wie viele Leben durch de Autopilotfunktionen bereits gerettet wurden.

Tesla Model 3 erhält Bestbewertung im Euro NCAP Crashtest

Model 3 crashtest NCAP

Das Tesla Model 3 hat nun auch im europäischen Crashtest NCAP die Bestbewertung von 5 Sternen abgesahnt. Zuvor kam es bereits bei den amerikanischen Behörden zu Bestbewertungen für des Model 3.

Der Schutz von Erwachsenen Insassen wurde mit 96 von 100 Punkten bewertet. Der Kinderinsassenschutz bekam 86 Punkte und der Fußgängerschutz erhielt 74. Einen Knie-Airbag gibt es nicht, weshalb es zu Abzügen kam.

In der Kategorie „Sicherheitsunterstützung“ haben die Fahrassistenzfunktionen zur Vermeidung von Unfällen die bisher beste Bewertung, die je vergeben wurde, erhalten. Das Auto erhielt in der Serienausstattungsvariante, also ohne Autopilot, eine Wertung von 94 von 100 Punkten für seine Assistenzsysteme. Mehr bekam noch kein Auto. Die Tester lobten vor allem die selbstständige Notbremsung und die Kollisionswarnung.

Tesla setzt damit völlig neue Maßstäbe und definiert Sicherheit beim KFZ vollkommen neu. Verantwortlich für derartige Bestwerte und die weite Überlegenheit gegenüber anderen Herrstellern ist die Tatsache, dass Tesla seine Elektroautos von Grund auf neu konzipiert hat. Durch den fehlenden Motorblock entsteht vorne unter der „Motorhaube“ ein Kofferraum, der als Knautschzone dient. Und durch das schwere Akkupack, dass sich ganz unten im Boden befindet, erhält der Tesla einen unglaublich tiefen Schwerpunkt.

Wir halten fest. Elektroauto fahren ist nicht nur sinnvoll für die Umwelt und gut für den Geldbeutel. Es ist auch am sichersten.

In Österreich fahren Elektroautos jetzt schneller

Auf den Autobahnen in Österreich gibt es IG-L Abschnitte auf denen die Gedchwindigkeit auf nur 100 km/h statt der üblichen 130 km/h begrenzt ist. Das „Immissionsschutzgesetz – Luft“ (kurz IG-L) soll durch die reduzierte Höchstgeschwindigkeit den Schadstoffausstoß auf diesen Bereichen mindern.

Weil jedoch Elektro- und Wasserstoffautos keine Schadstoffe ausstoßen ist diese Beschränkung für sie eigentlich obsolet. Und so hat nun Österreichs Regierung entschieden, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung zur Reduzierung der Luftverschmutzung nicht für Elektro- und Wsserstoffautos gilt. Diese umweltfreundlichen Autos dürfen die IG-L Abschnitte ab 1. Juli 2019 mit den vollen 130 km/h befahren.

Diese Regelung gilt leider vorerst nur für inländische Fahrzeuge. Da sind Probleme mit europäischem Gesetzen, die grundsätzlich eine Gleichberechtigung der EU Bürger fordern vorprogrammiert. Es dürfte also davon auszugehen sein, dass die Regelung in Zukunft für alle Elektro- und Wasserstoffautos, unabhängig ihres Herkunftslandes, geöffnet wird.

Kritiker dieser Regelung bemängeln die Kontrollierbarkeit der Einhaltung durch die Polizei. Radarkästen können nicht zwischen der Antriebsart der Fahrzeuge unterscheiden. Es Bedarf an dieser Stelle intelligenter Radarkästen.

Wir finden diesen Schritt richtig, wenn gleich Österreich bei der Umsetzung vermutlich noch ein paar Probleme zu lösen hat. Es macht keinen Sinn eine Elektro- oder Wasserstoffauto ohne Schadstoffausstoß zum Luftschutz in seiner Geschwindigkeit zu begrenzen. Genauso sollten Elektrofahrzeuge in Deutschland keine Umweltplakette benötigen.

Derzeit haben unsere rein elektrischen Mietfahrzeuge noch eine grüne Umweltplakette, die ihnen die Einfahrt in eine Umweltzone gestattet. Ironischer Weise werden unsere sauberen Elektroautos durch diese obligatorisch Plakette, bezüglich des Schadstoffausstoßes, gleichgestellt mit einem Schummel-Diesel… und wofür haben wir eigentlich das E auf dem Kennzeichen? Deutschland hat noch einen langen bürokratischen Weg vor sich. Bisher ist die „Integration“ der Elektromobilität noch nicht sonderlich gut gelungen. Da ist der Nachbar Österreich jetzt schon deutlich weiter.

Bildquelle: zeitungsfoto.at

Quelle: https://tirol.orf.at/stories/3002024/